Pressemitteilung

Brühl, 14. Oktober 2019

Der StadtServiceBetrieb informiert:

Der StadtServiceBetrieb Brühl hat ein Friedhofspflegewerk für den Südfriedhof erstellen lassen. Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden Maßnahmen umgesetzt, die zu einer nachhaltigen Verbesserung des Erscheinungsbildes des Friedhofes führen.

Als erstes Projekt wird der StadtServiceBetrieb die Wiederherstellung der Bepflanzung am Rondell mit dem Hochkreuz umsetzen. Hier werden entsprechend dem historischen Vorbild 16 Säuleneichen gepflanzt.

Um den neugepflanzten Bäumen gute Startbedingungen mit ausreichendem Freiraum zu ermöglichen, muss der überalterte, zum Teil abgängige Strauch- und Baumbestand gefällt werden. Die Umweltkommission hat die zu fällenden Bäume vor Ort besichtigt und der Ausschuss für Bauen und Umwelt hat den Fällungen zugestimmt. Ein Infoschild weist die Friedhofsbesucherinnen und –besucher vor Ort zusätzlich auf diese Maßnahme hin.

Die Arbeiten werden Anfang November durchgeführt.

Umweltbundesamt zum Eichenprozessionsspinner

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können sowohl im Hinblick auf mögliche Gesundheitsgefährdungen für Menschen als auch aus forstwirtschaftlicher Sicht problematisch sein. Ein Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes (UBA) antwortet auf die am häufigsten gestellten Fragen und erläutert die Unterschiede zwischen Bekämpfungsmaßnahmen nach Pflanzenschutz- und nach Biozidrecht.

Bekämpfungsmaßnahmen zum Schutz vor dem Absterben von Baumbeständen fallen unter das Pflanzenschutzrecht, womit die im Rahmen der Pflanzenschutzmittelzulassung festgelegten Anwendungsbestimmungen für das verwendete Pflanzenschutzmittel zu befolgen sind. Bekämpfungsmaßnahmen zum Schutz der menschlichen Gesundheit fallen unter das Biozidrecht; es gelten dann die hierfür festgelegten Anwendungsbestimmungen. Das Hintergrundpapier ist beim UBA abrufbar unter https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/eichenprozessionsspinner

 

Der Stadtservicebetrieb Brühl lässt in den kommenden 2 Jahren alle Beleuchtungsmasten auf Standsicherheit prüfen

Brühl 
Die städtischen Beleuchtungsmaste sind vielen äußeren Einflüssen wie Hitze, Kälte, Streusalzen und sogar Hundeurin ausgesetzt. Dies kann zu Beschädigungen führen, die nicht immer offensichtlich sind.
Im Falle des Versagens oder bei Sturm können Beeinträchtigungen der Standsicherheit zu erheblichen Sach- oder Personenschäden führen.

Daher ist es notwendig, dass die Beleuchtungsmaste auf ihre Standsicherheit überprüft werden. Eine entsprechende Prüfung hat der Stadtservicebetrieb für die Jahre 2019 und 2020 vorgesehen.
Lt. Gerd Schiffer, Vorstand des Stadtservicebetriebes, werden ab Anfang Mai die ersten Maste einer Prüfung unterzogen. Ausführende Firma ist die ZWP Anlagenrevision, die mit einem elektromagnetischen Ultraschallverfahren alle Masten im Stadtgebiet prüfen wird.

Schiffer weist darauf hin, dass mit dem innovativen und belastungsfreien Prüfverfahren nicht nur die aktuelle Standsicherheit sondern auch die zu erwartende restliche Standdauer der Masten festgestellt wird. Der Stadtservicebetrieb erhält somit einen Überblick aller gefährdeten Masten und hat den Vorteil, über Jahre hin weg Wartungskosten und Ersatzinvestitionen gezielt planen zu können.

Weitere Prüfungen sollen folgen, so dass bis Ende 2020 die Stadt einen genauen Zustandsbericht Ihrer Beleuchtungsmaste hat.
Größere Verkehrsbeeinträchtigungen werden vom Stadtservicebetrieb nicht erwartet.

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