Der StadtServiceBetrieb Brühl warnt vor gefährlichen Schädlingen!

Zum ersten Mal haben die Baumexperten des StadtServiceBetriebes  einen Befall des Eichenprozessionsspinners in Brühl festgestellt. Hierbei handelt es sich um eine Nachtfalterart, die sich auf Eichenblätter als Nahrungsquelle spezialisiert hat. Das Insekt durchläuft sechs Larvenstadien als Raupe, bis es sich im Sommer verpuppt. Ein Kontakt mit den sogenannten „Brennhaaren“ kann zu starken Reizungen und allergischen Reaktionen von Haut und Atmung führen. Betroffene sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung geben.

Die Bevölkerung wird daher gewarnt, sich Eichen zu nähern, die von den Eichenprozessionsspinner befallen sind.

Eine Bekämpfung des Schädlings muss von Fachfirmen mit besonders geschultem Personal durchgeführt werden.

Leider ist zu befürchten, dass noch weitere Bäume von diesen Schadinsekten befallen sind. Passanten werden daher gebeten, bei Erkennen eines Befalls, den StadtServiceBetrieb unter den Rufnummern 02232/702404 oder 02232/702406 zu informieren. Der StadtServiceBetrieb kümmert sich anschließend umgehend um die Bekämpfung der schädlichen Raupen.

Der Stadtservicebetrieb Brühl lässt in den kommenden 2 Jahren alle Beleuchtungsmasten auf Standsicherheit prüfen

Brühl (bpm)
Die städtischen Beleuchtungsmaste sind vielen äußeren Einflüssen wie Hitze, Kälte, Streusalzen und sogar Hundeurin ausgesetzt. Dies kann zu Beschädigungen führen, die nicht immer offensichtlich sind.
Im Falle des Versagens oder bei Sturm können Beeinträchtigungen der Standsicherheit zu erheblichen Sach- oder Personenschäden führen.

Daher ist es notwendig, dass die Beleuchtungsmaste auf ihre Standsicherheit überprüft werden. Eine entsprechende Prüfung hat der Stadtservicebetrieb für die Jahre 2019 und 2020 vorgesehen.
Lt. Gerd Schiffer, Vorstand des Stadtservicebetriebes, werden ab Anfang Mai die ersten Maste einer Prüfung unterzogen. Ausführende Firma ist die ZWP Anlagenrevision, die mit einem elektromagnetischen Ultraschallverfahren alle Masten im Stadtgebiet prüfen wird.

Schiffer weist darauf hin, dass mit dem innovativen und belastungsfreien Prüfverfahren nicht nur die aktuelle Standsicherheit sondern auch die zu erwartende restliche Standdauer der Masten festgestellt wird. Der Stadtservicebetrieb erhält somit einen Überblick aller gefährdeten Masten und hat den Vorteil, über Jahre hin weg Wartungskosten und Ersatzinvestitionen gezielt planen zu können.

Weitere Prüfungen sollen folgen, so dass bis Ende 2020 die Stadt einen genauen Zustandsbericht Ihrer Beleuchtungsmaste hat.
Größere Verkehrsbeeinträchtigungen werden vom Stadtservicebetrieb nicht erwartet.